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" Welpenstube der Choco Diamond`s Pudel "

Zwerg- & Großpudel in schwarz , weiß, braun & apricot

Hobbyzucht von schönen , gesunden & wesenfesten in der Familie aufgezogenden Pudeln !

 

 

 

Eine Welt ohne Kinder ,

wäre wie ein Himmel ohne Sterne.

( Phil Bosmans belgischer Schriftsteller )

 

 

Wir züchten zur Zeit nicht !

 

 

Dein Neid ist meine Anerkennung.

Dein Hass ist mein Stolz.

Wenn Du hinter meinen Rücken über mich lästerst,

dann danke ich Dir, das Du mich zum Mittelpunkt Deines Lebens machst !

" Oft bzw. meistens sind diejenigen, die am lautesten Schreien und mit dem Finger auf andere

zeigen diejenigen, die am meisten " Dreck am stecken " haben."

( Verfasser leider unbekannt )

 

 

Die 10 Bitten eines Pudels


1. Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre , bedenke es , bevor Du mich anschaffst !
2. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten !
3. Gib mir bitte Zeit zu verstehen , was Du von mir verlangst !
4 . Pflanze Vertrauen in mich , ich lebe davon !
5. Zürne mir nie lange und sperre mich nicht zur Strafe ein !
6. Du hast Deine Arbeit , Dein Vergnügen , Deine Freunde und
ich hab nur Dich !
7. Sprich mit mir, auch wenn ich Deine Worte nicht ganz ver-
stehe, so doch Deine Stimme !
8. Wisse wie immer an mir gehandelt wird , ich vergesse nie !
9. Kümmere Dich bitte um mich , wenn ich Alt bin , auch Du
wirst einmal Alt !
10. Gehe bitte jeden schweren Gang mit mir , auch den
Lezten !

Sage nie : " Ich kann sowas nicht sehen oder es soll in meiner Abwesenheit geschehen !
Denke daran : Alles ist leichter für mich mit Dir "

( Verfasser unbekannt )

 

 

Ein Züchter ist ........

Ein Züchter ist jemand, dem dürstet es nach Wissen und doch weiß er, das er nie alles wissen wird. Er ringt mit Entscheidungen zwischen Verstand, Herz und Verpflichtung.

Ein Züchter opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel und wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen eine Ausstellung und das Erlebnis seines Rudels.

Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf um eine Paarung zu planen, oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten um hinterher über jedes Niesen, Krabbeln und Quietschen zu wachen.

Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner, eine ach so tolle und wichtige Ausstellung usw. .., weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen. Er übersieht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen- denn er ist die Verwirklichung seiner Träume.

Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen Hunden, die mehr als Schön sein können, schlummern.

Des Züchters Hände sind stark und fest und oft schmutzig und doch wiederum sensibel für das Stubsen einer kleinen nassen Welpennase.

Des Züchters Rücken und Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste und vom Hocken in ihr. Doch sind sie stark genug, sein Hunde und dessen Nachwuchs auf der Ausstellung zu führen, oder in Agility, Obendiece zu trainieren.

Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Mitmenschen, die meinen über seine Hunde und Ihn Lügen verbreiten zu müssen, und doch ist er breit und stark genug Tausende solcher Lügen mit einem stolzen Lächeln zu ertragen.

Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen Arm voller Welpen zu tragen, und eine Hand dem Anfänger zu leihen.

Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde, manchmal rot vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig für das Winseln eines kranken Welpen.

Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den Fehlern anderer und doch so scharf in der Wahrnehmung der eigenen Fehler. Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezies.

Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt vor Gesichtern und doch kann es eine Ahnentafel oder Geschichten über seine geliebten Hunde und Welpen schneller wiedergeben als ein Computer. Er steckt so voller Wissen, dass er jederzeit auch anderen großzügig zur Verfügung stellt.

Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung und es sitzt am rechten Fleck.

Oh ja, es gibt solche Züchter wie wir es sind , und es gibt auch Züchter / Hundefabriken ....... doch das ist ein anderes Thema!!

( Autor unbekannt )

 

 

Einige kleine bewegende Geschichten :

Ein gutgemeinter Rat vor und zum Hundekauf !

 

Hunde von guten und gewissenhaften Züchtern kosten zwischen

500 - 1500 Euro je nach Rasse.

Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen ,

bezahlen Sie nur 50 - 250 Euro.

Doch die Folgekosten wie böse und oft tötliche Krankheiten , Impfungen ,

weitere Risikoerbfolgen und Erkrankungen sind viel höher als

der Preis eines Welpen ,

den Sie bei einem guten und gewissenhaften Züchter kaufen.

Kaufen sie keine Tiere auf der Straße ,

Autobahnraststelle oder auf Märkten !

Machen sie sich kundig über den Züchter und seine Zucht !

Gute und gewissenhafte Züchter züchten höchstens zwei Rassen ,

haben insgesammt nur bis zu drei Zuchttiere und

züchten in ihrem Haus oder ihrer Wohnung.

Zwingeranlagen , Schuppen oder Hundehäuser sind

nicht tragbar und Tiergerecht !

Tiere gehören unter Menschen !

Von größeren Züchtern rate ich jedem Hundefreund

und der es werden will dringendst ab.

Der Verband ist egal , der Züchter ist entscheident.

Jeder Verband hat seine schwarzen und böse Schäfchen !!??!!

Bevorzugen sie jedoch möglichst einen FCI Züchter und

in Deutschland den VDH ,

denn in ihm sind alle Rassen vertreten.

Hundezucht muss ein Hobby bleiben und darf nicht zu einem

Beruf zum Lebensunterhalt ausarten .

Hundezucht ist eine Berufung !

Es geht um ein Lebewesen und nicht um eine Ware.

 

 

Dies ist die Geschichte von Lea, einem Hund,

der von illegalen Hundehändlern stammt.

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber Sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, das sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir Ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.

Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige Pfeifen. Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen "Oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt , wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als die sie am Morgen aus dem Käfig nahmen, sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k. dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplansie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nicht weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal aufstehen, um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich......Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware. LEA

1999 J Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer

Dieser Text kann und soll weiter verbreitet werden, damit sich all die Leute Gedanken machen, die einen " billigen Hund "erwerben wollen. Denn auch bei uns gibt es genug SCHWARZ -ZÜCHTER , die ohne Ahnung, was sie dort tun, Hunde vermehren und Rassen mischen ohne zu wissen, wie ihr PRODUKT später aussieht. Auch bei uns in der Gegend gibt es Hundehändler, wo solche Hunde verkauft werden. Allerdings habe ich selber in unserer Nachbarschaft erlebt, wie ein dort gekaufter Hund nur 7 Monate wurde, weil er ein Mischling mit massiven Knochenfehlstellungen war.


Bin ich jetzt berühmt ???


Heute wurde ich geboren. Eins von 10! Mein Vater war sehr berühmt, ich habe eine menge Halbbrüder und -Schwestern, meine Mutter ist sehr berühmt.
Seit sie berühmt wurde hatte sie immer nur Welpen.
Keine liebende Hand, keine lustigen Ausflüge... nur Welpen.
Sie ist immer sehr traurig, wenn sie von ihr weggehen.
Heute verließ ich mein Heim.
Ich wollte nicht weg, deshalb habe ich mich hinter meiner Mutter und hinter meinen drei übrigen Geschwistern versteckt!
Ich mochte dich nicht, aber sie sagten ich würde eines Tages berühmt sein.
Ich frage mich, ob berühmt das Gleiche ist wie Spaß und gute Zeiten?
Du hast mich aufgehoben und weggetragen, obwohl ich mich vor dir versteckt habe.
Ich glaube, du dachtest nur daran, mich möglichst schnell und mit geringstem Aufwand berühmt zu machen.

Mein neues Heim ist weit weg, ich bin verstört und ängstlich.
Mein Herz sagt sei tapfer, deine Verwandten sind es auch. Ob sie auch in gute Hände kamen wie ich?? Ich bin hungrig, weil zuviel essen schlecht für meine Knochen ist. Ich darf nicht beißen oder schnappen, wenn die Kinder gemein zu mir sind. Manchmal laufe ich einfach weg und spiele - dann tu ich so als ob ich auf einer großen Wiese mit bunten Schmetterlingen, duftenden Blumen und singenden Vögeln bin.
Ich weiß nicht, warum sie mich treten. Ich bin still, aber der Mann schlägt mich und sagt laute Dinge. Die Frau gibt mir keine guten Sachen, wie ich sie bei meiner Mutter hatte. Sie wirft nur Abfälle und Reste auf den Boden und geht weg, bevor ich nah genug zum Berühren und Schmusen kommen kann. Manchmal riecht mein Futter schlecht, aber ich esse es trotzdem.

Heute bekam ich 10 Welpen. Sie sind so wundervoll und warm. Bin ich jetzt berühmt??
Ich wünschte, ich könnte mit ihnen spielen, aber sie sind so klein. Ich bin so jung und verspielt, dass es schwer ist, hier in dem Kellerloch zu liegen und meine Welpen zu säugen.
Jetzt weinen sie. Ich zerkratze und zerreiße mein Fell.
Ich wünschte mir würde jemand etwas Futter zuwerfen, auch mein Durst ist unerträglich.
Jetzt habe ich nur noch 8. Zwei sind während der Nacht kalt geworden und ich konnte sie nicht warm machen. Sie sind tot. Wir sind alle sehr schwach. Vielleicht bekommen wir etwas Futter, wenn ich sie hinaus trage.

Heute haben sie uns weggeholt. Wir waren zuviel Aufwand. Jemand kam um uns zu holen. Dieser Jemand schnappte meine weinenden und winselnden Welpen und wir wurden in einen Wagen mit Boxen getan. Sind meine Welpen jetzt berühmt?? Ich vermisse sie, ich habe sie nie mehr gesehen.
Der Ort riecht nach Urin, Kot Angst und Krankheit. Warum bin ich hier? Ich war doch genau so schön wie meine Verwandten. Ich bin hungrig, schmutzig, in Panik und unerwünscht. Das ist dass Schlimmste, - unerwünscht zu sein.
Niemand kam - obwohl ich immer bemüht war lieb zu sein. Ich dachte an meine Mutter, an die schöne grüne Wiese, an die Schmetterlinge...

Heute kam jemand, legte mir ein Band um den Hals und führte mich in einen Raum, der sehr sauber war und in der Mitte einen weißen Tisch hatte. Sie hoben mich auf den Tisch. Jemand hielt mich und streichelte mich. Ich fühlte mich sooo gut!!! Dann fühlte ich mich müde und lehnte mich hinüber zu demjenigen, der mich gestreichelt hatte.

Jetzt bin ich berühmt: Heute hat sich jemand um mich gekümmert ! ! !



Der Abschiedsbrief eines Hundes


Hurra, ich freue mich! Mein Herrchen richtet sein Auto her, wo ich doch so gerne mit ihm fahre. Wie ich hörte, soll es in den Urlaub gehen. Ich weiß zwar nicht was das ist, aber da meine ganze Familie sich freut, muß es etwas schönes sein. Es wurde viel gepackt und dann ging es los. Ich durfte meinen gewohnten Platz einnehmen und los ging es. Wir fuhren und fuhren, mir fielen die Augen zu, da plötzlich hielten wir an. Ich war sofort wach, mein Herrchen rief mich und begann mit mir zu spielen. Er warf meinen Ball immer weiter und weiter. So langsam wurde ich müde, denn es war sehr heiß, und ich war auch nicht mehr so schnell. Als ich auf den Parkplatz kam, waren auf einmal Herrchen und Auto weg.

Ich suchte verzweifelt den Parkplatz ab, aber ich konnte mein Herrchen nicht finden. Hunger und Durst meldeten sich und nette Menschen gaben mir Futter und Wasser, andere waren so böse, daß sie mich verjagten und sogar Steine nach mir warfen.
Es wurde dunkel und kühl, ich war sehr traurig, trotzdem fielen mir die Augen zu und ich schlief ein. Am Morgen als ich aufwachte hoffte ich, daß Herrchen meine Abwesenheit bemerkt hatte, doch es kam ein fremder Mann, der mich mit einer Schlinge fing und mich auf einen Wagen warf, auf dem sich schon einige Hunde befanden. Es roch nach Angst und Trauer. Als der Wagen voll war, fuhren wir los.

Schon nach kurzer Zeit lud man uns aus und sperrte uns in einen übel riechenden Käfig. Ich war so traurig, daß ich weder fraß noch trank, sondern mich in einen Winkel legte und einschlief. Ich hatte einen schrecklichen Traum: obwohl ich erst zwei Winter erlebt hatte, so gerne mit meinen Herrchen spielte und mich meines Lebens freute, sollte ich sterben! Erschrocken wachte ich auf. Es war schon hell und ich musste erkennen, daß der Traum Wirklichkeit wurde. Wir wurden in einem Raum geführt, in dem es nach Tod roch.

Vielleicht, liebes Herrchen, sehen wir uns irgendwo wieder, ich werde Dich freudigst begrüßen und an Deine Vergeßlichkeit gar nicht denken, denn Du wirst bestimmt nach mir gesucht und mich nur nicht gefunden haben.

Ich habe Dich eben so lieb. ?

 


Wie konntest Du nur ?


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt.
Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen !


( Verfasser unbekannt - Die vier Texte wurden uns zugesandt )